Intralogistik / Fördertechnik

Logistikzentren: das Verfahren läuft, bevor der Generalunternehmer feststeht

Für die Intralogistik ist der Zeitpunkt das ganze Problem. Steht der Generalunternehmer erst fest, läuft die Vergabe der Fördertechnik über ihn — und der Wettbewerb ist ein anderer. Das Genehmigungs- oder UVP-Verfahren läuft davor.

Woran Sie eine passende Akte erkennen

Die UVP-Vorprüfung beim Städtebauprojekt

Große Logistikansiedlungen lösen häufig eine standortbezogene oder allgemeine UVP-Vorprüfung aus. Die wird veröffentlicht — mit Vorhabenträger und Standort, oft ein bis zwei Jahre vor Inbetriebnahme.

Lagerung als Genehmigungstatbestand

Sobald Gefahrstoffe, Chemikalien oder größere Mengen brennbarer Güter gelagert werden, greift zusätzlich das BImSchG. Dann steht in der Akte, was gelagert wird — und damit, welche Lagertechnik gebraucht wird.

Erweiterung bestehender Standorte

Die Erweiterung eines bestehenden Verteilzentrums ist der planbarste Fall: der Betreiber ist bekannt, die vorhandene Technik ist bekannt, und der Anlass steht im Verfahren.

Was diese Verfahren nicht verraten

Ob ein Lager automatisiert wird, steht nicht in der Genehmigung. Die Akte sagt Kubatur, Standort, Betreiber und Zweck — nicht die Ausrüstungstiefe. Wer daraus einen Auftragswert ableiten will, rät.

Was sie leistet, ist etwas anderes und Nüchterneres: ein begründeter Anlass, den richtigen Menschen zwölf Monate früher anzurufen als der Wettbewerb.

Fragen dazu

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